, Meusburger-Kaufmann Andrea

Trans Alpin Run Im Wald läuft's Boys

Am 07. September ging die große Reise endlich los. Nach Unzähligen langen Läufen und vielen harten Trainings waren wir alle froh, endlich loslegen zu dürfen. Dieses Jahr fuhren gleich 2 Teams in Max’s Trans Alpine Bus mit, dass Team die Sonnigen und zum ersten Mal auch die Im Wald läuft’s Boys mit Hugo, der schon letztes Jahr erfolgreich gefinished hat und Klaus, der das erste Mal das Abenteuer Trans Alpine in Angriff nahm. So ging die Reise los…

Die erste Etappe hat es gleich in sich mit 44,5km und 2500 Höhenmetern war es schon fast eine Königsetappe gleich zum Start. Am Start in Garmisch war die Anspannung zu spüren, speziell als dann der High Way to Hell begann, stellte es wohl allen eine Gänsehaut auf. Knappe 6 Stunden später kam auch schon unser wie Klaus und Hugo es nannten, DREAM TEAM in Ziel. Beide mit einem Grinsen im Gesicht, konnten es kaum glauben wie perfekt sie zusammenarbeiteten. Klaus war auf den Güter Wegen stärker und gab dort immer die Pace vor, Hugo war auf den steilen Trails hoch als auch runter das Zugpferd und so ergänzten die zwei sich wunderbar. Der zweite Tag war dann „ nur ein 30iger wie Hugo es sagte“, doch im Ziel gab er zu, dass er es ein wenig unterschätzte, dennoch haben die zwei wieder eine super Zeit hingelegt und waren happy. Am dritten Tag fing dann an, dass Wetter umzuschlagen, wie sich bald herausstellen wird, spielte das nicht in die Karten der Im Wald läuft’s Boys. Die Kälte zog dem Hugo sämtliche Energie aus dem Körper, dennoch waren Klaus und Hugo wieder stark unterwegs aber Klaus wunderte sich ein wenig was mit seinem Team Kollegen los war, doch als sich unsere zwei Teams plötzlich auf der Strecke begegneten, war Hugo wie neu belebt und tanzte die Trails mit Andrea und Christian hinunter. Klaus konnte es kaum glauben, doch nach knapp einem Kilometer sah man wie schnell ein Traum auch platzen kann, ein falscher Schritt von Hugo, einmal blöd umgeknickt, zuerst spürte er es kaum und dachte alles sei in Ordnung doch als sein Fuß am Abend doppelt so groß war wie noch davor, wussten wir da ist was faul. Eine Schmerztablette und die Massage von Peter sollten es hoffentlich richten, hofften wir alle. Die Schmerzen waren am nächsten Morgen kaum zu spüren da Hugo wegen den Schmerztabletten, wie er es sagte halb betäubt war, also gingen die Zwei voller Hoffnung an den Start. An diesem Tag war es nicht nur sau kalt, sondern es Regnete auch noch in Strömen, alles in Allem wohl die härteste Etappe die wir in 3 Jahren Trans Alpine erlebt haben, Sie vorderte viele Ausfälle und so leider auch den von Hugo. Nach dem Start war nicht der Fuß das große Problem sondern seine Regen-Ausrüstung. Seine fast neue Regenjacke hatte Hugo leider einmal gewaschen und so war es mehr eine Windjacke wie eine Regenjacke. Nach knapp 2 Kilometer war Hugo von Oben bis unten Nass und durchgefroren, was noch dazu kam war, dass er aufgrund der Schmerztabletten extrem müde und nicht ganz da war. Klaus wollte es nicht wahr haben und versuchte mit allen Mitteln seinem Team Kollegen zu helfen. Doch bei der V1 musste Hugo einsehen, dass das keinen Sinn hatte und sprang in einen Rettungswagen indem er sich 2 Stunden aufwärmte. Klaus beendete die Etappe, war aber traurig seinen Traum Lauf-Partner verloren zu haben. Doch am Abend als wir Hugos Fuß zum ersten Mal sahen, wussten wir alle, dass es die Beste Entscheidung war aufzuhören, denn die Gesundheit geht immer vor. Klaus war von nun an, als Solo-Läufer unterwegs und lieferte jeden Tag aufs Neue ab. Allein ist es ganz was anderes, so Klaus, dennoch zog er durch. Ein sichtlich enttäuschter Hugo war nun bei Max im Auto mit dabei und ließ es sich nicht nehmen seine Kollegen neben der Strecke zu Unterstützen und zu motivieren auch wenn das nicht leicht war. Doch Klaus Andrea und Christian rechneten Ihm das hoch an, und Max hatte jemanden zu diskutieren auf den langen Fahrten mit dem Gepäck. Nach 270 Kilometern und 16.000 Höhenmetern kam Klaus dann beim verschneiten Reschen See an. Eine Unfassbare Leistung vor der ich meinen Hut ziehe! Genauso wie von der von Hugo, der sich mit seinem Team Kollegen mitfreute obwohl er selbst gerne gefinished hätte und stets die Laune von allen aufheiterte mit coolen Sprüchen und heißen Diskussionen. Wir hatten wieder eine super coole Woche gemeinsam, Danke euch.

 

Wer weiß, vielleicht sehen wir das Dream Team ja irgendwann noch ein zweites Mal, ich würde es mir wünschen. Euer Fahrer Max ist jederzeit bereit.